Beschreibung
Der Cisco GLC-TE erschließt SFP-Steckplätze für Gigabit Ethernet über klassische Twisted-Pair-Verkabelung und ist dabei für raue thermische Umgebungen ausgelegt. In Catalyst-9300-Switches oder in Aggregations-Routern verbindet er Endgeräte, Kameras oder Access Points, wo eine RJ-45-Anbindung vorhanden ist und Faserausbau unwirtschaftlich wäre.
Der entscheidende Unterschied zum älteren GLC-T liegt im Temperaturbereich von -5 bis 85 °C, der den Einsatz in Outdoor-Gehäusen, Industrieschränken und schlecht belüfteten Verteilern absichert. Elektrisch bleibt er ein 1000BASE-T-Port mit Auto-Negotiation über Cat5e bis 100 m. Wird an derselben RJ-45-Strecke später 10-Gigabit-Ethernet benötigt, führt der Weg zum SFP-10G-T-X, der die volle Rate allerdings nur bis 30 m auf Cat6A hält.
Eine optische Verbindungsüberwachung per DOM gibt es bei diesem Kupfermedium nicht; Statusdaten meldet allein der Link-Status des Ports. Mit rund 1 W je Steckplatz bleibt die Leistungsaufnahme niedrig, während die zulässige Betriebstemperatur von -5 bis 85 °C den Baustein klar von der kommerziellen Ausführung abhebt. Wie jeder SFP ist er im Betrieb steckbar und lässt sich ohne Systemunterbrechung tauschen.
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Technische Daten
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Versandgewicht: | 1,70 kg |
| Artikelgewicht: | 1,50 kg |
| Formfaktor: | SFP |
| Geschwindigkeit: | 1 Gbit/s (10/100/1000BASE-T) |
| Transceiver Typ: | T |
| Fasertyp: | Kupfer (Cat 5/5e, UTP) |
| Anschlusstyp: | RJ-45 |
| Reichweite: | 100 m |
| Anwendung: | Zugriffs-/Verteilnetz (Kupfer) |
| DOM Unterstützung: | Nein |
| Betriebstemperatur: | -5 bis 85 °C |
| Standard: | IEEE 802.3z / 802.3ab 1000BASE-T |
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FAQ
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Für welche Cisco-Switches ist der GLC-TE freigegeben? | Er läuft in den SFP-Ports aktueller Catalyst-Serien wie Catalyst 9200 und 9300 sowie in vielen IOS-XE-Routern. Die modellgenaue Freigabe prüfen Sie in der Cisco Optics-to-Device Compatibility Matrix (TMG). |
| Was unterscheidet den GLC-TE vom GLC-T? | Beide sind 1000BASE-T-Optiken mit identischer Elektrik, doch der GLC-TE ist für -5 bis 85 °C statt 0 bis 70 °C spezifiziert. Als Nachfolger des abgekündigten GLC-T ist er die richtige Wahl für warme oder ungekühlte Einbauorte. |
| Welche Kabel und Reichweite gelten für den GLC-TE? | Er nutzt Cat5e-Twisted-Pair mit RJ-45-Stecker und überbrückt bis zu 100 m pro Segment. Damit eignet er sich für strukturierte Gebäudeverkabelung ohne zusätzliche Faserstrecken. |
| Unterstützt der GLC-TE eine DOM-Überwachung? | Nein, als Kupfertransceiver bietet er keine optischen Diagnosewerte wie Pegel oder Temperatur des Empfängers. Den Zustand der Verbindung zeigt der Switch über Link-Status und Fehlerzähler an. |
| Arbeitet der GLC-TE auch mit langsameren Geschwindigkeiten? | Ja, per Auto-Negotiation stellt er sich automatisch auf 10, 100 oder 1000 Mbit/s ein. So lassen sich gemischte Umgebungen mit älteren Endgeräten an einem Port betreiben. |
| Eignet sich der GLC-TE für Außen- oder Industrieschränke? | Ja, sein erweiterter Bereich von -5 bis 85 °C deckt thermisch belastete Einbauorte ab, die den kommerziellen GLC-T überfordern. Das macht ihn zur bevorzugten Optik in Outdoor-Gehäusen und ungekühlten Verteilern. |
| Muss ich für den GLC-TE einen Freischaltbefehl setzen? | Nein, echte Cisco-Optik erkennt IOS-XE automatisch und aktiviert den Port ohne Zusatzkonfiguration. Nur Fremdmodule verlangen service unsupported-transceiver und werden sonst per Errdisable abgeschaltet. |